voestalpine-Vorstand Peter Ackerlauer urgiert Ausbau der Wasserstraße Donau
Zahlreiche prominente Gäste beim 4. Wasserstraßentag des ÖWSV
Anlässlich des 4. Wasserstraßentages des Österreichische Wasserstraßen- und Schifffahrtsvereins (ÖWSV), welcher am 8. Mai 2009 in Linz stattgefunden hat, hob die Linzer Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider in einer Ansprache im Ars Electronica Center die Bedeutung der Donau und der Binnenschifffahrt für die Landeshauptstadt hervor. Ohne den Fluss wäre die heutige Position der Stadt als Industrie- und vor allem auch Kultur- und Tourismusstandort kaum denkbar. Dies wird mit Investitionen in die Anlegestellen für Passagierschiffe (rund 400.000 EUR per anno) und in die Sanierung der vorhandenen Schiffsanlegestellen auf dem Donauabschnitt zwischen Passau und Grein (rund 1 Mio. EUR) unterstrichen. An den Stationen wurden im Vorjahr etwa 850.000 Passagiere abgefertigt, Tendenz steigend.
Bei einer Schifffahrt von Linz nach Enns und retour mit der "Regina Danubia" erläuterte der Vertriebsvorstand der voestalpine Stahl GmbH, Peter Ackerlauer, den Stellenwert der Wasserstraße Donau für den Industriestandort Linz. Im Stammwerk der voestalpine werden jährlich 5 Mio. Tonnen Stahl für Kunden aus der Automobil-, Eisenbahn, Energie- oder Haushaltsgerätebranche produziert. „Die Donau ist eine Lebensader,“ so Ackerlauer. Cirka 50 Prozent der Donaugütertransporte in Österreich gehen auf das Konto der voestalpine Stahl GmbH.
"Die Versorgungssicherheit an 356 Tagen im Jahr kann nur durch ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen der Binnenschifffahrt und den Verkehrsträgern Schiene und Straße gewährleistet werden. Dafür muss die Donau ausgebaggert und besser für die Schifffahrt nutzbar gemacht werden. Den zahlreichen Gesprächen über die allseits bekannte Problematik sollten nun Taten folgen", sagte Ackerlauer.
Der Österreichische Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein ist die Nachfolgevereinigung des 1879 gegründeten „Donauvereines“ beziehungsweise ab der Jahrhundertwende „Zentralvereines für Fluss- und Kanalschifffahrt in Österreich“. Er wurde 1951 als „Österreichischer Kanal- und Schifffahrtsverein“ neu konstituiert und schließlich im Jahre 1978 in „Österreichischer Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein“ unbenannt. Aktuell bekleidet KommR DI Dr. Siegmar Hanser das Amt des ÖWSV-Präsidenten.
Der Verein ist ein überparteiliches Forum der in Österreich zuständigen Persönlichkeiten und Instanzen. Außerdem dient er als Plattform für Kontakte und Informationsaustausch in allen europäischen Flussregionen. Der ÖWSV ist mit über 1.000 Partneradressen in Verbindung.
Bei etwaigen Rückfragen kontaktieren Sie bitte das Büro des ÖWSV:
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